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Am Dorfgemeinschaftshaus in Neundorf gibt es jetzt einen öffentlichen Spielplatz

Der öffentliche Spielplatz am Dorfgemeinschaftshaus in Neundorf/Schleiz ist fertig. Nach den Reden der Erwachsenen durften die Kinder im Beisein von Wolfgang Frank von der Elterninitiative endlich Hand anlegen und das Band selbst zerschneiden. Foto: Uwe Lange

Initiiert wurde das Projekt von einer Elterninitiative, finanziert durch Spenden.

Neundorf. Mitten in Neundorf bei Schleiz steht bekannter­maßen das Dorfgemeinschaftshaus, das seit wenigen Tagen auf dem unmittelbar angrenzenden Areal auch über einen öffent­lichen Spielplatz verfügt. Rea­lisiert wurde dieses Vorhaben über eine Elterninitiative – aktive Großeltern eingeschlossen – für den Nachwuchs im Ort, die damit auch etwas für die Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum getan hat. Schließlich können hier nicht nur die Kinder gemeinsam spielen, das Areal soll auch zu einem Treffpunkt für die Großen am Nachmittag beziehungsweise in den Abendstunden werden.

Mit einem kleinen Straßenfest wurde dieser Spielplatz nun seiner Bestimmung übergeben. Eingeladen waren neben den Neundorfern und den Kindern aus dem Ort alle, die mitgewirkt haben – auch Vertreter der Sponsoren. Denn finanziert wurde dieses Projekt ausschließlich über Spenden. Eine Tafel an der Fassade des Hauses kündet von allen Unternehmen, die sich hier engagiert haben.

OTZ hatte bereits am 16. Juli 2016 unter der Überschrift „Öffentlicher Spielplatz für Neundorf“ aus dem Ort berichtet. Damals hatte Michael Hug, Botschafter der Town & Country Stiftung, einen symbolischen Scheck in Höhe von 500 Euro übergeben. Und Bernd Richter bohrte die ersten Löcher für den Zaun, schließlich sollen die Kinder – da der Platz unmittelbar an einer Straße liegt – entsprechend geschützt sein, wenn sie hier Spiel und Spaß frönen.

Die Idee für solch einen öffentlichen Spielplatz wurde nach Aussage von Wolfgang Frank um den Jahresbeginn 2016 geboren. „Wir haben ja sehr viele Kinder. So um die 20 im Vorschulalter werden es sein, das bei gut 200 Einwohnern. Und ein öffentlicher Spielplatz fehlte bislang“, erfuhr OTZ zu den Beweggründen für dieses Vorhaben. Zwar gibt es wohl noch Spielmöglichkeiten auf dem Gelände des Kindergartens, die aber an den späteren Nachmittagsstunden, am Abend oder an den Wochenenden keine Alternativen darstellen. ­Daraufhin sagten die Eltern: „Wir müssen da etwas tun!“ und legten los.

Einer ihrer ersten Ansprechpartner war die Gemeinde. Knapp sind zwar die öffentlichen Gelder – aber Bürgermeister Lutz Heidrich sorgte mit dafür, dass die engagierten Mütter und Väter hinterher erstmal einen Platz für ihr Spielplatz­projekt hatten. Als nächste Aufgabe stand die Suche nach Sponsoren. „Insgesamt haben wir von der Menge her nicht so viele Sponsoren gefunden. Konnten aber eine Gesamtsumme von gut 10 000 Euro zusammenbekommen – das ist doch für unsere Gegend ein ordentliches Resultat“, erinnerte sich Wolfgang Frank im Gespräch mit unserer Zeitung. Um die zwölf Unternehmen halfen, dazu kommen noch private Spender – insgesamt so etwa 30 Unterstützer.

Gut 7500 Euro hat man bis zur Inbetriebnahme verwendet. Etwa 4000 Euro kostete allein der große Kletterturm, dazu kamen ein Sandkasten und erst jüngst noch eine Wippe. Nicht vergessen darf man dabei die notwendigen Erdarbeiten und auch den Zaun, der den Platz abgrenzt. Das was noch übrig ist an Geld, soll wohl als kleine finanzielle Reserve für möglich Eventualitäten oder Instandhaltungen im Zuge des Betriebes zunächst „geparkt“ werden.

„Der Platz wird inzwischen gut angenommen. Er ist vom Standort her auch eine gute Wahl. Deshalb ein Dankeschön an alle, die uns unterstützt haben“, stellte Frank im Namen der Elterninitiative schließlich noch fest. Wichtig: Bei der Umsetzung des Spielplatz-Vorhabens konnten die Eltern immer auf die partnerschaftliche Unterstützung des Neundorfer Sportvereins zählen.

Auch Bürgermeister Lutz Heidrich freute sich über die Bereicherung für seinen Ort. „Ich finde es gut, dass die Eltern so viel Eigeninitiative entwickelt haben. Ob so etwas noch möglich wäre, wenn die Gebietsreform einmal greift, glaube ich ganz persönlich nicht.“ Auch sieht Heidrich das ehrenamtliche Engagement der Menschen vor Ort in diesem Fall in Größenordnungen schwinden.

Quelle: www.otz.de

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